Wertvolle Abwehrkräfte in der Sauna sammeln

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Wer regelmäßig in die Sauna geht, beugt automatisch Erkältungen vor. Nicht nur Immunsystem, Herz und Kreislauf werden gestärkt, auch die Haut profitiert. Im Winter tut die wärmende Sauna zudem besonders gut, gerade weil es draußen so kalt ist. Wir zeigen Ihnen, was Sie beim Saunieren beachten sollten.

Vorbereitung: Entspannt beginnen

Nehmen Sie sich ausreichend Zeit! Kommen Sie zur Ruhe, bevor Sie in die Sauna gehen. Nur so finden Sie die nötige Entspannung, um die volle Wirkung auszukosten. Damit Sie sich rundum wohlfühlen, empfiehlt sich folgende Ausstattung:

  • 1 Handtuch zum Unterlegen
  • 1 Handtuch zum Abtrocknen
  • 1 Bademantel
  • Badelatschen
  • Duschzeug & Pflegeprodukte
  • Frische Kleidung

Wie im Schwimmbad sollten Sie sich vor dem ersten Saunagang abduschen. Trocken Sie sich jedoch danach wieder ab, da trockene Haut schneller ins Schwitzen gerät als feuchte. Nun sind Sie bereit für den ersten Saunagang.

In der Sauna: Kurz und heiß schwitzen

Zu Beginn ist eine Verweildauer von acht bis zehn Minuten zu empfehlen. Je höher Sie sitzen, desto höher ist auch die Temperatur. Generell gilt: Kurzes, aber heftiges Schwitzen ist gesünder und effektiver. Wählen Sie jedoch stets den Ort, an dem Sie sich wohlfühlen. Geben Sie Ihrem Körper außerdem Zeit, sich an eine neue Situation zu gewöhnen. Steigern Sie sich langsam. Wenn Sie sich in der Sauna hingelegt haben, sollten Sie sich für die letzten ein bis zwei Minuten hinsetzen – möglichst auf der untersten Stufe, um den Kreislauf wieder an die aufrechte Haltung zu gewöhnen.

Nach der Sauna: Langsam abkühlen

Nachdem Sie die Sauna verlassen haben, folgt die Abkühlungsphase. Schonen Sie Herz und Kreislauf, indem Sie den kalten Guss langsam von unten nach oben durchführen. Duschen Sie zuerst Fußgelenke, dann Beine und Arme sowie zuletzt den gesamten Körper ab. Auch wenn es verführerisch scheint: Lauwarmes oder warmes Wasser verhindern das entspannende Gefühl nach dem Temperaturwechsel. Meiden Sie es daher. Fortgeschrittene können das Tauchbecken ausprobieren.

Ruhephase: Entspannung pur

Nachdem der Körper abgekühlt wurde, beginnt die Ruhephase. Kuscheln Sie sich in Ihren Bademantel, legen Sie sich hin, schließen Sie die Augen und entspannen Sie mindestens so lange, wie Sie in der Sauna waren. Achten Sie darauf, dass Sie nicht auskühlen! Packen Sie im Zweifel eine Decke oder ein weiteres Handtuch ein.

Nach der Ruhephase beginnt der Zyklus von vorn. Sie können die Dauer Ihrer Saunagänge auf 15 Minuten ausweiten. Hören Sie jedoch immer auf Ihren Körper und setzen Sie sich tiefer oder verlassen Sie die Sauna, wenn Sie merken, dass es zu anstrengend wird.