Hilfreiche Tipps gegen Rückenschmerzen

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Bewegungsmangel, Fehlhaltungen, seelische Konflikte oder beruflicher Stress sind die häufigsten Ursachen für Rückenschmerzen. Etwa 75% der Deutschen leiden unter gelegentlichen Rückenschmerzen, 30% klagen über chronische.

Die moderne Dienstleistungsgesellschaft und auch unser Freizeitverhalten verleiten uns viel zu oft zum Sitzen oder Liegen. Dabei wird der Rücken überlastet oder erleidet Schaden durch Fehlhaltungen. Die Muskulatur verspannt, verliert ihre Dehnbarkeit, verhärtet und schmerzt. Sie können selbst zur Schmerzlinderung beitragen.

Bleiben Sie in Bewegung

Am besten kommen Sie der beanspruchten Muskulatur bei, indem Sie trainieren. Achten Sie jedoch darauf, die schmerzenden Partien auszusparen. Bewegen Sie die schmerzfreien Muskeln, um die Durchblutung anzuregen. So werden schädliche Stoffe schneller abtransportiert und schmerzhemmende produziert. Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie sich von Ihrem Arzt zu sportlichen Aktivitäten beraten.

Entlasten Sie Ihre Wirbelsäule

Wirbelsäulenmuskulatur und Ischiasnerv sind häufig Verursacher von Rückenschmerzen. Legen Sie sich flach hin, um diese zu entspannen. Nehmen Sie die Unterschenkel im rechten Winkel nach oben. So können die Bandscheiben Flüssigkeit für die Abfederung aufnehmen.

Vermeiden Sie Schonhaltungen

Eine Schonhaltung soll Schmerzen verhindern. Sie ist jedoch meist eine Fehlhaltung, durch die weitere Muskeln überbeansprucht werden. Die vermeintliche Linderung kann daher zu weiteren Schmerzen führen. Lassen Sie sich bei chronischen Schmerzen unbedingt zu Ihrer Körperhaltung beraten.

Nutzen Sie Wärme gegen Verspannungen

Wärme wirkt Wunder, wenn die Muskeln verspannt sind. Legen Sie ein feuchtes Tuch auf die schmerzende Stelle und darauf eine Wärmflasche. So kann die Wärme besonders tief in das Gewebe eindringen. In Der Folge wird die Muskulatur durchblutet und entspannt sich.

Geben Sie Ihrem Rücken das richtige Training

Bei regelmäßigen Schmerzen ist es wichtig, dass betroffene Wirbelsäulengelenke sehr vorsichtig wieder an die Anforderungen des Körpers angepasst werden. Verkürzte Muskeln sollten ausgiebig und behutsam gedehnt werden. Zudem sollte die Rumpfmuskulatur trainiert werden, um unterstützend zu wirken. Lassen Sie sich von Ihren Arzt zu einem passenden Rücken-Training beraten.

Gönnen Sie Ihrem Rücken eine Massage

Massagen fördern die Durchblutung und können so auch Verspannungen der Muskultur lösen. Nehmen Sie professionelle Hilfe in Anspruch, um weitere Schäden zu vermeiden.

Reduzieren Sie Stress

Stress und psychische Belastungen führen zu Verspannungen, die sich über die Muskeln auch auf die Wirbelsäule auswirken. Prüfen Sie Ihr Stresslevel und treten Sie im Zweifel einen Schritt zurück.

Achten Sie auf Ihre Haltung

Lernen Sie die richtige Haltung am Arbeitsplatz kennen. Achten Sie darauf, sich an die Vorgaben zu halten. Eine Änderung des Sitzverhaltens am Arbeitsplatz kann große Auswirkungen haben.

Bekämpfen Sie Übergewicht

Unser Gewicht wirkt sich unmittelbar auf unseren Körper aus. Übergewicht begünstigt eine Hohlkreuz-Haltung und belastet die Wirbelsäule so zusätzlich.

Holen Sie sich Rat beim Arzt

Werden die Rückenschmerzen nicht besser und halten an, sollten Sie in jedem Fall einen Arzt aufsuchen. Spätestens bei einer Lähmung sollten Sie die Situation ernst nehmen. Ein Bandscheibenvorfall oder andere Erkrankungen könnten vorliegen.